Hier ein kurzer Post über das was in den letzten Tagen spannendes passiert ist. Gestern Nacht habe ich mehrere Stunden am Strand verbracht und habe Schildkröten gerettet. Ich habe zwei Mädels, die ich in dem Hostel kennengelernt habe, in dem ich ziemlich viel Zeit verbringe (u.a. weil ich hier ins Internet
komme). Die eine arbeitet hier, Yorleni und die andere, Isabell hat in einem Schildkröten-Projekt auf der Nachbarinsel gearbeitet. Da an meinem Strand ziemlich viele Schildkröten ihr Nest haben und ich aber nicht alleine nachts an den Strand gehen möchte (man weiß nie was passieren kann) und weil es der letzte Tag von Isabell in Bocas war, habe ich die beiden eingeladen. Das Wetter war ziemlich schlecht in den letzten Tagen. Die Regesaison hat ihren Namen alle Ehre gemacht und das Meer war ziemlich aufgewühlt. Der Strand war zur Hälfte überflutet und Isabell, als Schildkröten-Expertin meinte die Chancen wären relativ schlecht, das wir eine Kröte sehen. Als wir uns auf den Rückweg machten sahen wir in der Ferne etwas schwarzes und dachten erst, es wäre der Baumstamm von vorher, aber dieser Baumstamm hat sich bewegt und war in tatsächlich eine Leatherback-Schildk
röte (ich weiß nicht wie der Name in deutsch ist). Diese Art ist die älteste und größte Meeresschildkröte. Unsere war etwa 1,5 Meter groß. Sie bewegte sich schnaufend und langsam den Strand hoch und wollte schließlich ihr Eier an einer Stelle legen, die völlig überflutet war. Die Wellen waren auch so groß, das immer wieder neues Wasser reinkam. Das Problem daran ist, das wenn die Eier in Kontakt mit Salzwasser kommen, der Inhalt abstirbt. Deswegen haben wir versucht die Schildkröte dazu bewegen nicht an diesem Strand, in dieser Nacht ihre Eier zu legen. Normalerweise, wenn der Ort nicht gut ist, den sich die Damen zur Eiablage aussuchen, nimmt man die Eier und buddelt sie an einem anderen Ort ein. Aber in dieser Situation war einfach zuviel Wasser da. Wir hätten keine Chance gehabt, das ungeborene Leben zu retten. Daher konnten wir auch Fotos machen. Eigentlich soll man das nicht machen, da die Viecher sich sonst gestört fühlen. Wir haben bestimmt 4 Stunden am Strand verbracht. Haben Sandfliegen (wiederlich Biester) und Monsterwellen ausgestanden. Haben uns voller Sand von der Schildkröte bewerfen lassen und gegen die Müdigkeit angekämpft. Schließlich hat die Gute aufgegeben und hat sich wieder in das Meer zurück gezogen und wir sind schlafen gegangen.
Heute morgen haben wir meinem Nachbar einen kurzen Besuch abgestattet. Dieser ist ein großer Reptilien-Fan und hat jeden
Mengen von dem Zeugs bei sich im Garten. Er war nicht da, nur seine Frau, aber sie hat uns ein wenig rumgeführt. Bei diesem Rundgang haben wir auch das neuste Familienmitglied kennengelernt, ein Baby-Faultier. Es ist soooooooooooooooooo süß und es war ziemlich aktiv. Nicht wirklich faul. Es turnte die ganze Zeit rum und versuchte uns zu beißen. Meine Nachbarn haben es vor ein paar Tagen allein gefunden. Normalerweise sind die immer auf dem Rücken der Mutter, aber dieses hatte keine. Es kann sein, dass diese tot ist oder von dieser verstoßen wurde. Auf jeden Fall muss jetzt gut aufgepasst werden, dass kein Adler sich den kleinen Stift krallt.
Und morgen werde ich wieder Frösche füttern und werde hoffentlich endlich daran denken meine Kamera mitzubringen und auch Fotos zu machen.
komme). Die eine arbeitet hier, Yorleni und die andere, Isabell hat in einem Schildkröten-Projekt auf der Nachbarinsel gearbeitet. Da an meinem Strand ziemlich viele Schildkröten ihr Nest haben und ich aber nicht alleine nachts an den Strand gehen möchte (man weiß nie was passieren kann) und weil es der letzte Tag von Isabell in Bocas war, habe ich die beiden eingeladen. Das Wetter war ziemlich schlecht in den letzten Tagen. Die Regesaison hat ihren Namen alle Ehre gemacht und das Meer war ziemlich aufgewühlt. Der Strand war zur Hälfte überflutet und Isabell, als Schildkröten-Expertin meinte die Chancen wären relativ schlecht, das wir eine Kröte sehen. Als wir uns auf den Rückweg machten sahen wir in der Ferne etwas schwarzes und dachten erst, es wäre der Baumstamm von vorher, aber dieser Baumstamm hat sich bewegt und war in tatsächlich eine Leatherback-Schildk
röte (ich weiß nicht wie der Name in deutsch ist). Diese Art ist die älteste und größte Meeresschildkröte. Unsere war etwa 1,5 Meter groß. Sie bewegte sich schnaufend und langsam den Strand hoch und wollte schließlich ihr Eier an einer Stelle legen, die völlig überflutet war. Die Wellen waren auch so groß, das immer wieder neues Wasser reinkam. Das Problem daran ist, das wenn die Eier in Kontakt mit Salzwasser kommen, der Inhalt abstirbt. Deswegen haben wir versucht die Schildkröte dazu bewegen nicht an diesem Strand, in dieser Nacht ihre Eier zu legen. Normalerweise, wenn der Ort nicht gut ist, den sich die Damen zur Eiablage aussuchen, nimmt man die Eier und buddelt sie an einem anderen Ort ein. Aber in dieser Situation war einfach zuviel Wasser da. Wir hätten keine Chance gehabt, das ungeborene Leben zu retten. Daher konnten wir auch Fotos machen. Eigentlich soll man das nicht machen, da die Viecher sich sonst gestört fühlen. Wir haben bestimmt 4 Stunden am Strand verbracht. Haben Sandfliegen (wiederlich Biester) und Monsterwellen ausgestanden. Haben uns voller Sand von der Schildkröte bewerfen lassen und gegen die Müdigkeit angekämpft. Schließlich hat die Gute aufgegeben und hat sich wieder in das Meer zurück gezogen und wir sind schlafen gegangen.Heute morgen haben wir meinem Nachbar einen kurzen Besuch abgestattet. Dieser ist ein großer Reptilien-Fan und hat jeden
Mengen von dem Zeugs bei sich im Garten. Er war nicht da, nur seine Frau, aber sie hat uns ein wenig rumgeführt. Bei diesem Rundgang haben wir auch das neuste Familienmitglied kennengelernt, ein Baby-Faultier. Es ist soooooooooooooooooo süß und es war ziemlich aktiv. Nicht wirklich faul. Es turnte die ganze Zeit rum und versuchte uns zu beißen. Meine Nachbarn haben es vor ein paar Tagen allein gefunden. Normalerweise sind die immer auf dem Rücken der Mutter, aber dieses hatte keine. Es kann sein, dass diese tot ist oder von dieser verstoßen wurde. Auf jeden Fall muss jetzt gut aufgepasst werden, dass kein Adler sich den kleinen Stift krallt.Und morgen werde ich wieder Frösche füttern und werde hoffentlich endlich daran denken meine Kamera mitzubringen und auch Fotos zu machen.
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